Von 2. bis 5. April trafen sich 130 Teams in Mauguio-Carnon (FRA), um am Start des 4. EuroCups des Jahres teilzunehmen. Auch drei Teams aus Österreich hatten die Anreise auf sich genommen.

Eingeteilt in vier Fleets und auf zwei Bahnen verteilt, waren am ersten Tag vier Wettfahrten geplant. Aufgrund des immer stärker werdenden Windes konnte Bahn B jedoch nur drei Wettfahrten beenden. Das vierte Rennen wurde am folgenden Tag frühmorgens nachgeholt.

Die Bedingungen am zweiten Tag zeigten sich etwas gnädiger, mit etwa 12–15 Knoten Wind. Bei strahlendem Sonnenschein konnten weitere vier Rennen gesegelt werden. Nach insgesamt acht abgeschlossenen Wettfahrten stand somit auch die Einteilung in Gold, Silver, Bronze und Emerald fest.

Louisa Saletu und Noah Mink (beide UYCAS) qualifizierten sich mit dem 24. Platz für die Gold Fleet, Antonia und Charlotte Senger-Weiss (YCB) erreichten die Bronze Fleet,
Émile Soulier und Adrian Boller (YCP) starteten aus der Emerald Fleet ins Medal Race.

Am Samstag gingen die jungen Segler:innen bei deutlich schwächeren Windverhältnissen aufs Wasser. Aus diesem Grund hatte die Wettfahrtleitung große Probleme, passende Bedingungen für faire Wettfahrten zu finden. Nach vielen Stunden am Wasser konnten dennoch einige Rennen ausgesegelt werden.

Am folgenden Tag sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein letztes Mal ihr Können unter Beweis stellen, jedoch spielte der Wind leider nicht wie gewünscht mit. Auf Bahn A, ausgelegt für Gold und Silber, konnten nach einem entspannten Vormittag an Land noch zwei Rennen beendet werden. Die Bronze- und Emerald-Fleets konnten leider nur eine Wettfahrt ins Ziel bringen.

Sieger der Regatta war das französische Team Alexandre Mostini und Julien Brunel – Gratulation!

Das UYCAS-Team beendete die Regatta als 32. Team in der Gesamtwertung, Antonia und Charlotte auf Rang 98 und das burgenländische Team auf Rang 120.

Wir hatten alle eine tolle Zeit und konnten viele Erfahrungen und Erkenntnisse für die laufende Saison mitnehmen.

Bericht by Louisa Saletu

Gesamtergebnis

 

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©@poleespoirsvoile_ocitanie & @antlorin.films

 

Die österreichischen Segler:innen waren zahlreich vertreten und zeigten hervorragende Leistungen

Mit einem kompakten Vorbereitungstraining vor der internationalen Regatta sammelten zwei Boote vom VTS und Boote aus dem Kader noch Erfahrungen für den 29er EuroCup in Koper. Am Montag herrschte am Nachmittag leichter, konstanter Wind, der ein sauberes Technik- und Manövertraining erlaubte, bis die Brise zum Abend einschlief. Der Dienstag brachte kräftigere Bedingungen mit Böen bis 20 Knoten – perfekt für ein gemeinsames Training mit klarem Schwerpunkt auf Starts und Rennsituationen. Am Mittwoch zog der Wind mit über 30 Knoten deutlich an: Während die Kadergruppe eine kurze, kontrollierte Wassereinheit absolvierte, nutzte die VTS-Gruppe die Zeit an Land für gezieltes Boatwork und Materialchecks. Diese Mischung aus Wasserzeit, Startdisziplin und Technikarbeit zahlte sich in den folgenden Wettfahrttagen aus.

Bei der Regatta selber nahmen dann 8 österreichische Boote teil. Der Auftakt der Regatta hielt, was Koper verspricht: Wind, Wellen und hohes Tempo. 47 Crews aus 13 Nationen starteten in den EuroCup mit fordernden Bedingungen zwischen 20 und 25 Knoten, die sich später auf etwa 12 bis 20 Knoten einpendelten. Schon das erste Startsignal zeigte, dass die nächsten Tage noch herausfordernd sein würden.

Am zweiten Wettfahrttag boten 15 bis 20 Knoten schnelle, taktisch hochwertige Rennen, bevor der dritte Tag von Flautenphasen geprägt war: Nach langem Warten an Land und auf dem Wasser, ließ der unbeständige Wind keine weiteren fairen Wettfahrten zu und auch am dritten Tag konnten, aufgrund von zu wenig Wind, keine Wettfahrten gestartet werden.

Der Finaltag begann dann früh mit nordöstlicher Brise zwischen 8 und 16 Knoten. Die Wettfahrtleitung nutzte das Zeitfenster optimal und brachte drei Rennen pro Gruppe ins Ziel, bevor der Wind nachließ. Nach insgesamt neun Wettfahrten stand ein starkes, vielseitiges Ergebnis: den Gesamtsieg holten sich die Schweden Wigforss / Drakenberg vor unserem österreichischen Team Schauer / Schauer und den Polen Kosmowski / Marjanski. In der Frauenwertung siegten die Finninnen Kauppi / Kylavainio vor den Polinnen Sojkovska / Nagorska und den Deutschen Bonn / Abeler. Die Mixed-Kategorie gewannen Lojkova / Bezusek aus Tschechien vor Juhasz / Juhasz aus Ungarn und Soomer / Kepp aus Estland. In der U17 setzten sich bei den Jungen Hespe / Kampa (GER) vor Murena / Marassi (ITA) und Kurzeja / Loesti (GER) durch; bei den Mädchen siegte das österreichische Team Waltersdorfer / Bockl (AUT), die gemischte U17-Kategorie ging an Grala / Kuzmicki (POL).

 

Insgesamt zeigt sich bei den österreichischen Teams eine solide Leistung:

Platz 2 (Gold): M. Schauer / F. Schauer — SCTWV
Platz 18 (Gold): D. Vogl / M. Figo — SVW-YS / UYCNf
Platz 20 (Gold): L. Saletu / N. Mink — UYCAs
Platz 26 (Silver 2): A. Senger-Weiss / C. Senger-Weiss — YCB
Platz 28 (Silver 4): C. Waltersdorfer / K. Böckl — YCH / UYCWg
Platz 40 (Silver 16): J. Walzel / F. Medwed — SCTWV
Platz 43 (Silver 19): N. Senger-Weiss / J. Schurich — YC Bregenz / NCA
Platz 45 (Silver 21): F. Stabentheiner / L. Lux — SCTWV

Gesamtergebnis

Gratulation an Moritz und Felix Schauer zum 2. Platz der Gesamtwertung und Carla Waltersdorfer mit Katharina Böckl zum Sieg der U17-Mädchenwertung.

Danke auch an unsere Trainer Simon Dekleva und Julian Deuschl für die sehr gute Betreuung.

Koper präsentierte sich damit einmal mehr als vielseitiger und anspruchsvoller Austragungsort, der von Starkwind mit Wellen bis zu leichten, taktisch geprägten Phasen alles bot. Die Teilnahme der österreichischen Teams erwies sich als wertvoller Schritt in der Entwicklung der nächsten Generation von Seglerinnen und Seglern.

 

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©JadroKoper, Internat. 29er Class, S.Senger-Weiss

 

Bei diesem Event (12. – 15.2.2026) waren vier österreichische Teams unter 123 Teams vertreten, wovon zwei Teams ihre ersten Eurocuperfahrungen machten. Alle lernten in der Trainings- und Regattawoche viel dazu. Schon in der Vorbereitung zeigte sich, dass diese Regattawoche von Wind geprägt sein würde: Anhaltender Starkwind mit Böen um 30 Knoten stellte Material, Organisation und Teams auf die Probe. Was zunächst als Herausforderung begann, entwickelte sich in den ersten Tagen zu einem Wettlauf mit dem Wetter – bis am Sonntag endlich gesegelt werden konnte.

Tag 1 – Verschiebung wegen Starkwind

Der Auftakt am Donnerstag bestätigte die Prognosen: Entlang der valencianischen Küste verhinderten Böen von über 30 Knoten jegliche 29er-Starts. Die Rennleitung beobachtete die Bedingungen über Stunden und nahm kontinuierliche Messungen vor. Gegen 15:10 Uhr folgte die offizielle Absage. Trotz der widrigen Umstände blieben die Teams einsatzbereit, Boote und Crews standen in den Startlöchern. Um das Regattafenster bestmöglich zu nutzen, wurde ein früher Start für Freitag um 9:30 Uhr angekündigt – sofern das Wetter es zulässt.

Tag 2 – Sicherheit geht vor

Am Freitag machte sich die Flotte gegen 9:00 Uhr auf den Weg ins Regattagebiet. Doch bereits an der Hafenmündung entschied das Komitee, die Rennen auszusetzen. Die Boote kehrten an Land zurück, während die Rennleitung weiter auf eine kurzfristige Wetterberuhigung hoffte. Stattdessen verschlechterten sich die Bedingungen: Starkregen und anhaltende Windgeschwindigkeiten jenseits der 30 Knoten führten nach 14:00 Uhr zur endgültigen Absage des Tages. Das Ziel blieb, den Start weiter auf 9:30 Uhr vorzuverlegen – falls das Wetter am Samstag eine sichere Durchführung zulässt. Mit zwei ausgefallenen Tagen und einem engen Zeitplan wurde die Lage zunehmend angespannt. Die Hoffnung ruhte auf einem stabilen Windfenster am Samstag – doch es kam anders.

Tag 3 – Wetterwarnung und Hafensperrung

Am Samstag wurde die Veranstaltung durch eine offizielle Wetterwarnung für die Küste Valencias unterbrochen. Warnungen der Hafenbehörde führten zu einer vollständigen Sperrung der Schifffahrt; auch die Regionalregierung bestätigte die Gefahrenlage. Damit war der dritte Regattatag aus Sicherheitsgründen nicht durchführbar.

Um sich die Zeit zu vertreiben hatten unsere österreichischen Teams dann ihren Spaß beim Kartfahren.

Tag 4 – Vier Wettfahrten im Windfenster

Endlich Wettkampfbedingungen. Eine beständige Brise zwischen 18 und 25 Knoten aus 280° bis 300° ermöglichte vier Rennen – ein kompaktes, faires und sportlich hochwertiges Finale. In der 29er-Flotte dominierten Alexandre Mostini und Raphaël Allain (SNO Nantes, FRA) von Beginn an. Das Duo gewann alle vier Läufe und setzte sich eindrucksvoll vor Emilia Salvatore / Pietro Rizzi (Società Canottieri Garda Salò, ITA) und Mateo / Simón Codoñer (RCNV, ESP) durch. 

Der Kampf um Silber und Bronze war denkbar eng: Silber: Emilia Salvatore / Pietro Rizzi (Società Canottieri Garda Salò, ITA) mit 4 Punkten.

Auch die österreichischen Teams gaben ihr Bestes:

Platz 51: Moritz und Felix Schauer (beide SCTWV)

Platz 61: Louisa Saletu (UYCAS) und Noah Mink (CYC)

Platz 108: Carla Waltersdorfer (YCH) und Katharina Böckl (UYCWg)

Platz 116: Nicolaus Senger-Weiss (YCH) und Jan Schurich (NCA)

Danke an Simon Dekleva für die sehr gute Betreuung der Teams!

 

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©Pep Portas / RCNV

 

Seit vielen Jahren ist das Ostertraining in Izola (SLO) ein Fixpunkt für viele Segler*innen aus Österreich. 2026 findet das Training, das in Kooperation mit der ILCA Austria & der Austrian 420er Class Association organisiert wird, vom 28. März. bis 05. April 2026 statt.

28. März - 05. April 2026:      Training
05. oder 06. April 2026:         Abreisetag

Das Training richtet sich an alle 29er Segler:innen. Trainiert wird in kleinen Gruppen, um einen optimalen Trainingseffekt zu erzielen. 

Der Trainingsbeitrag beträgt pro Person 390,-- Euro bei Anmeldung bis Anmeldeschluss und beinhaltet Trainerhonorare, Motorbootmiete, Benzinkosten, Transportkosten Motorboot sowie die gesamte Organisation. An- und Abreise (inkl. Bootstransport), Unterkunft und Verpflegung gehen zu Lasten der Teilnehmer:innen. Die Unterbringung erfolgt im Resort "San Simon", für das es ein spezielles Angebot gibt - siehe Ausschreibung. 

Alle weiteren Infos & Buchungsbedingungen befinden sich in der Ausschreibung. 

Die Anmeldung erfolgt pro Segler:in ausschließlich ONLINE.

 Anmeldeschluss: 03.02.2026, danach bitte um Kontaktaufnahme vor Anmeldung

Die Überweisung des Trainingsbeitrages (nach Rechnungslegung durch die KV) bitte fristgerecht zum Anmeldeschluss auf das Konto der KV  (IBAN: AT51 3501 5000 0012 1830). Für eine Teilnahme ist eine Mitgliedschaft in der Austrian 29er Class Association Voraussetzung.