Die 29er-Regatta am Lipno-See fand von 8.-10. Mai 26 statt und bot an allen drei Wettkampftagen leicht unterschiedliche, aber durchgehend eher leichte Windbedingungen und stellte die insgesamt 24 Teams vor einige taktische Herausforderungen.
Am Freitag setzte der Wind erst am Nachmittag ein. Bei leichten und drehenden Bedingungen konnten drei schöne Wettfahrten gesegelt werden. Es wurde ein langer Regattatag, denn zurück an Land ging es erst gegen 19:00 Uhr.
Auch am Samstag ließ der Wind erneut bis in den Nachmittag auf sich warten. Es konnte lediglich eine weitere Wettfahrt (Race #4) abgeschlossen werden. Die bereits gestartete fünfte Wettfahrt musste aufgrund eines nahenden Gewitters sowie einsetzenden Regens abgebrochen werden.
Der Sonntag zeigte sich schließlich konstanter: Bereits am Morgen setzte leichter bis moderater Wind ein, sodass noch drei weitere Wettfahrten unter guten Bedingungen gesegelt werden konnten.
Neben den spannenden Rennen herrschte während des gesamten Wochenendes eine tolle und freundschaftliche Stimmung unter den Teams. Auch nach den Wettfahrten zeigte sich einmal mehr der starke Zusammenhalt innerhalb der 29er-Klasse.
Die österreichischen Teams konnten ebenfalls sehr gute Ergebnisse erzielen: Carla Waltersdorfer und Katharina Böckl segelten mit einer beeindruckenden Serie zum Gesamtsieg der Regatta. Antonia und Charlotte Senger-Weiss erreichten den undankbaren vierten Gesamtrang, während David Vogl und Maximilian Figo die Regatta auf Platz sieben beendeten. Herzlichen Glückwunsch an Carla und Kathi und auch an alle anderen Teams zu ihren Leistungen.

Für viele Teams war die Regatta eine wichtige Gelegenheit, das Revier besser kennenzulernen und wertvolle Erfahrungen für die 29er-Europameisterschaft Ende Juli bzw. Anfang August am Lipno-See zu sammeln.
Der Lipno-Stausee gilt als eines der besten Segelreviere Tschechiens und präsentierte sich mit taktisch anspruchsvollen, teils stark drehenden Windbedingungen.
Die Region rund um Lipno liegt am Rand des Böhmerwaldes (Šumava) und beeindruckt mit weitläufiger Natur, Wäldern und einer ruhigen Atmosphäre. Der See verbindet sportlich anspruchsvolle Bedingungen mit einer besonders schönen Landschaft.
Insgesamt war es ein sehr gelungenes Rennwochenende mit spannenden Wettfahrten und einer großartigen Atmosphäre.
Bericht von Jochen Schurich
©Jachetní klub Černá v Pošumaví, z.s., Jens Polumsky
Der Spänglercup am Wolfgangsee beim UYCWg fand am 2. und 3. Mai 2026 mit einem starken Feld von insgesamt 19 Teams statt, darunter erfreulicherweise neun Boote aus Tschechien. Bereits am 1. Mai nutzten viele Crews die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Training bei 5 bis 10 Knoten Wind und sehr guten Bedingungen.
Am Samstag wurden vier Wettfahrten bei 5 bis 12 Knoten gesegelt, bei drehendem und anspruchsvollem Wind, der sich erst gegen Mittag verlässlich aufbaute. Am Sonntag folgten zwei weitere Wettfahrten unter vergleichbaren Bedingungen.
Nach spannenden und taktisch geprägten Rennen sicherten sich Carla Walterdorfer (YCH) und Katharina Böckl (UYCWg) den Gesamtsieg vor David Vogl (SVW-YS) und Maximilian Figo (UYCNf) sowie Louisa Saletu (UYCAs) und Noah Mink (UYCAs).
Gratulation an die Gewinnerinnen und alle anderen Teams!
Ein herzlicher Dank gilt zudem den Trainerinnen Johanna Schmidt und Marlene Rudisch für ihre engagierte Betreuung und an den veranstaltenden Club für die tolle Gastfreundschaft.

Am Samstag, dem 28.04.2026, startete auch heuer wieder das alljährliche Wauki-Ostertraining in Izola, Slowenien in Kooperation mit den Klassenverbänden ILCA und 420er. Dieses Jahr waren die 29er besonders stark vertreten – mit 10 motivierten Teams und einem ambitionierten Einzelkandidaten.

©ILCA Austria
Nachdem am Samstag bereits die Boote aufgebaut wurden, konnte nach einer gemeinsamen Eröffnung am Sonntag in der Früh bei Leichtwind sofort gestartet werden. Die Teams wurden nach ihrer Vorerfahrung und ihrem Können in drei unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Ein besonderer Dank gilt hier den drei Trainern vor Ort: Marla Feichtenschlager, Julian Deuschl und Simon Dekleva.
Am Montag herrschten perfekte Trainingsbedingungen, die allen Teams entgegenkamen. Gegen Nachmittag legte der Wind zu – ein kleiner Vorbote für die kommenden zwei Tage.
Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag nahm der Wind kontinuierlich zu. Trotz schwieriger Bedingungen mit sehr starken Böen und drehendem Wind konnten alle Teams Wassererfahrung sammeln – die einen länger, die anderen kürzer. Dank der ausgezeichneten Betreuung durch die Trainer war für jedes Level etwas dabei.
Die letzten drei Tage waren dann geprägt von leichtem bis mittlerem Wind und strahlendem Sonnenschein. Es wurden einige gemeinsame Races gesegelt – mit bis zu 10 Booten ein richtiger Spaß.
Auch außerhalb des Wassers kamen die Teilnehmerinnen auf ihre Kosten. Jeden Morgen gab es gemeinsamen Morgensport, nachmittags dann Debriefing und Theorieeinheiten. Außerdem gab es einen Spleißkurs mit Felix von Red Sailing – vielen Dank an dieser Stelle. Des Weiteren fanden ein Kinoabend und eine Talentshow statt. Langweilig wurde es also nicht.
Abschließend lässt sich festhalten: Das WAUKI-Ostertraining 2026 war ein voller Erfolg! Trotz einiger krankheitsbedingter Ausfälle und teilweise herausfordernder Bedingungen konnten alle Seglerinnen tolle Erfahrungen am Wasser sammeln und auch als Gruppe zusammenfinden. Vielen Dank, liebe Seglerinnen und Segler – ihr wart spitze!


©29er KV
Von 2. bis 5. April trafen sich 130 Teams in Mauguio-Carnon (FRA), um am Start des 4. EuroCups des Jahres teilzunehmen. Auch drei Teams aus Österreich hatten die Anreise auf sich genommen.
Eingeteilt in vier Fleets und auf zwei Bahnen verteilt, waren am ersten Tag vier Wettfahrten geplant. Aufgrund des immer stärker werdenden Windes konnte Bahn B jedoch nur drei Wettfahrten beenden. Das vierte Rennen wurde am folgenden Tag frühmorgens nachgeholt.
Die Bedingungen am zweiten Tag zeigten sich etwas gnädiger, mit etwa 12–15 Knoten Wind. Bei strahlendem Sonnenschein konnten weitere vier Rennen gesegelt werden. Nach insgesamt acht abgeschlossenen Wettfahrten stand somit auch die Einteilung in Gold, Silver, Bronze und Emerald fest.
Louisa Saletu und Noah Mink (beide UYCAS) qualifizierten sich mit dem 24. Platz für die Gold Fleet, Antonia und Charlotte Senger-Weiss (YCB) erreichten die Bronze Fleet,
Émile Soulier und Adrian Boller (YCP) starteten aus der Emerald Fleet ins Medal Race.
Am Samstag gingen die jungen Segler:innen bei deutlich schwächeren Windverhältnissen aufs Wasser. Aus diesem Grund hatte die Wettfahrtleitung große Probleme, passende Bedingungen für faire Wettfahrten zu finden. Nach vielen Stunden am Wasser konnten dennoch einige Rennen ausgesegelt werden.
Am folgenden Tag sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein letztes Mal ihr Können unter Beweis stellen, jedoch spielte der Wind leider nicht wie gewünscht mit. Auf Bahn A, ausgelegt für Gold und Silber, konnten nach einem entspannten Vormittag an Land noch zwei Rennen beendet werden. Die Bronze- und Emerald-Fleets konnten leider nur eine Wettfahrt ins Ziel bringen.
Sieger der Regatta war das französische Team Alexandre Mostini und Julien Brunel – Gratulation!
Das UYCAS-Team beendete die Regatta als 32. Team in der Gesamtwertung, Antonia und Charlotte auf Rang 98 und das burgenländische Team auf Rang 120.
Wir hatten alle eine tolle Zeit und konnten viele Erfahrungen und Erkenntnisse für die laufende Saison mitnehmen.
Bericht by Louisa Saletu
©@poleespoirsvoile_ocitanie & @antlorin.films
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